Smart Bike Sharp BK-FS08E im Test, Bild

BK-FS08E von Sharp im Test

Die ungefähre Lesezeit beträgt 5 Minuten
Einzeltest > Smart Bike > 04.12.2025

Fun-Faktor

Mit dem SmartBike BK-FS08E bietet Sharp ein preisgünstiges Elektro-Faltrad an, das nicht nur stylisch aussieht, sondern auch richtig Spaß macht. Wir haben das neue Smartbike für mehrere Tage getestet. Hier lesen Sie unseren Erlebnisbericht.

SmartBike Sharp BK-FS08E

Das BK-FS08E kostet rund 1.400 Euro und wird bereits weitgehend vormontiert geliefert. Lediglich der Lenker, die Pedale sowie ein paar kleine Anbauteile müssen noch montiert werden. Das smarte Fahrrad ist also innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.  

Ausstattung 
Sharp setzt beim BK-FS08E auf einen robusten Aluminiumrahmen sowie breite 20-Zoll-Reifen mit Stoßdämpfern. Ein 250-W-Heckmotor sorgt in Kombination mit einem vollständig entnehmbaren 36-Volt-Akku (10,2 Ah) für ordentlichen Schub. Mechanische Scheibenbremsen vorne und hinten gewährleisten zuverlässige Bremskraft bei jedem Wetter. Mit 28 Kilogramm gehört das Bike zwar nicht zu den Leichtgewichten, ist dafür aber sehr stabil und hochwertig verarbeitet. Bevor wir unserer erste Testfahrt starten, laden wir zunächst den Akku auf. Hierfür ist seitlich am Rahmen die entsprechende Buchse für das mitgelieferte Netzteil zu finden. Nach rund zwei Stunden zeigt die LED am Ladegerät an, dass der Akku vollständig geladen ist. Nun stellen wir noch schnell die perfekte Sitzhöhe ein und fixieren den Lenker. Bei Bedarf können Sie den Akku übrigens komplett entnehmen, und so beispielsweise in Ruhe aufladen. Links am Lenker befindet sich das gut ablesbare LCD-Display, das Geschwindigkeit, Akkustand, die gewählte Unterstützungsstufe und zurückgelegte Kilometer anzeigt. Rechts sitzt der 7-Gang-Shimano-Schalter, mit dem Sie die Kettenschaltung regeln. Bevor der Motor aktiviert werden kann, muss über ein kleines Schloss am Unterrohr zunächst eine Art „Diebstahlsicherung“ deaktiviert werden. Der Schlüssel startet und deaktiviert den Motor und blockiert auf Wunsch die Pedale. Etwas ungünstig ist hierbei die Tatsache, dass sich das Schloss direkt an der Unterseite befindet und damit stark anfällig für Feuchtigkeit und möglichen Straßenschmutz ist.  

Die erste Testfahrt 
Unsere erste Tour führt uns zum Landschaftspark Duisburg.

Smart Bike Sharp BK-FS08E im Test, Bild
Links am Lenker befindet sich das gut ablesbare LCD-Display, das Geschwindigkeit, Akkustand, die gewählte Unterstützungsstufe und zurückgelegte Kilometer anzeigt.
Schon nach wenigen Metern spüre ich den Fun-Faktor: Das Bike macht richtig Laune und vermittelt ein völlig anderes Fahrgefühl als mein bisheriges E-Bike. Die Unterstützungsstufe 1 reicht für gemütliche Fahrten in der Stadt vollkommen aus. Für meinen Nachhauseweg entlang des Rhein-Herne- Kanals nutze ich Stufe 2, die etwas mehr Power bietet. Kurz vor meiner Wohnung wartet ein steiler Anstieg – mit Stufe 3 lässt sich dieser ohne Mühe und absolut sicher überwinden. Ich fahre leicht und absolut ohne Stress und Anstrengung. Woran ich mich allerdings gewöhnen muss, ist der leichte „Schub“ beim Anfahren, der besonders wenn man an der Ampel steht, unter Umständen zu Unmut führen kann. Besonders positiv haben mir die breiten Reifen und die gefederte Vorderradgabel gefallen. Gerade im Spätherbst, wenn viele Blätter auf den Wegen liegen und Rutschgefahr besteht, vermittelt mir das Bike ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität.  

Reichweite 
Das Sharp-Bike eignet sich für Fahrergrößen zwischen 150 und 190 cm und trägt bis zu 120 kg. Das integrierte Vorder- und Rücklicht muss manuell aktiviert werden. Das rückseitige Bremslicht leuchtet bei Betätigung auf. Eine automatische Helligkeitserkennung besitzt das Fahrrad leider nicht. Eine sehr praktische Funktion bietet der Klappmechanismus, mit dem Sie das Bike platzsparend im Zug, Auto oder Keller verstauen können. Die Reichweite hängt – wie bei allen E-Bikes – stark von der gewählten Unterstützungsstufe ab. In unserem Test kamen wir auf rund 50 Kilometer, überwiegend in Stufe 2 gefahren, bevor das Display zum Nachladen aufforderte. Für längere Touren ist es also nur bedingt geeignet.  


Fazit

Mich hat das Sharp BK-FS08E auf ganzer Linie überzeugt. Das Bike sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt auch ein sicheres Fahrgefühl – selbst bei Steigungen, Schlaglöchern oder unebenen Wegen. Für mich steht jedenfalls fest: Ich besorge mir jetzt wärmere Kleidung und werde so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Den Test finden Sie in der DIGITAL HOME 1/2026. Das Heft ist in unserem Shop als e-paper erhältlich.

12/2025
Sharp - BK-FS08E
KategorieSmart Bike
ProduktBK-FS08E
HerstellerSharp
Getestet vonDirk Weyel
Preis (in Euro): um 1.400 Euro
Vertrieb: Sharp, Düsseldorf
Telefon: 089 89658758
Internet: www.sharpconsumer.de
Ausstattung:
Größe nicht gefaltet (B x H x T in mm) 580 x 1330 x 1700
Größe gefaltet (B x H x T in mm) 640 x 790 x 1000
Gewicht 28 kg
Motorleistung 250 Watt (36V)
Motordrehmoment 45 Nm
Akku 36V 10,2Ah/367,2Wh
maximale Reichweite rund 50 km
maximale Belastung bis 120 kg
Fahrerhöhe 150 – 190 cm
Rahmenmaterial Aluminium
Antriebsart Hinterradnabenmotor
Bewertung
+ faltbar
+ dicke Reifen
- keine App-Anbindung
Note
Fahrkomfort 40 %
Reichweite 40 %
Verarbeitung 20 %
Preis/Leistung: sehr gut
Note:
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